In Gedenken an Winfried Beckmann – Verbunden durch den Sport und viele gemeinsame Momente
Als Henning und ich vor einigen Jahren die Osnabrücker Nacht des Sports ins Leben riefen, wollten wir mehr als nur eine Gala schaffen. Es ging uns um Gemeinschaft, um Werte, um das Sichtbarmachen von Menschen, die den Sport in unserer Stadt prägen – im Spitzen- wie im Breitensport. In jener Zeit, noch vor der Pandemie, schien vieles beständiger; Momente hatten Raum, um wirklich zu wirken.

Winfried Beckmann war über all die Jahre ein unverzichtbarer Wegbegleiter. Ob als Mitglied der Jury, in den zahlreichen Gesprächen vor und nach den Leo Awards – und besonders bei den Preisübergaben auf der Bühne – er brachte Professionalität, Herzblut und ein feines Gespür für die Menschen ein, um die es ging. Oft hielt er die Laudatio für Lebenswerke, und genau darin zeigte sich seine Fähigkeit, besondere Leistungen zu würdigen, Menschen sichtbar zu machen und Momente zu unvergesslichen Augenblicken werden zu lassen. Selbstbewusst, wortgewandt und aufmerksam für die oft unscheinbaren Leistungen im Breitensport verstand er es, den Geehrten gerecht zu werden und ihre Geschichten zu erzählen.
Heute, in einer Zeit, die sich nach der Pandemie schneller wandelt als je zuvor, wird noch deutlicher, wie wertvoll diese Momente der Anerkennung, der Gemeinschaft und der geteilten Werte waren – und wie sehr Winfried sie geprägt hat.
Diese Zeilen sind mir deshalb besonders wichtig: Sie drücken Dankbarkeit und Anerkennung aus für einen Menschen, der nicht nur den Sportjournalismus in Osnabrück bereichert hat, sondern auch unsere Vision von Zusammenhalt und Wertschätzung in jedem einzelnen Moment auf der Bühne lebendig machte. Winfried, danke für all die Augenblicke, die durch deine Worte besondere Bedeutung erhielten – sie bleiben unvergessen.
Einen Leo Award hättest du schon lange verdient – für dein Wirken, deine Haltung und deine Worte.
Mach´s gut
Thorsten und Henning


